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Marie Blanchon

Marie Blanchon Anwältin bei der Anwaltskammer Lyon

“Das Gesetz ist der Ausdruck des allgemeinen Willens. Alle Bürger haben das Recht, persönlich oder durch ihre Vertreter an seiner Entstehung mitzuwirken. Es muss für alle gleich sein, ob es schützt oder bestraft. Da alle Bürger vor ihm gleich sind, sind sie gleichermaßen zu allen Würden, Ämtern und öffentlichen Anstellungen zugelassen – entsprechend ihrer Fähigkeit – ohne andere Unterscheidung als die ihrer Tugenden und Talente.”

(Art.6 de la Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen)

Dessin robe d'avocat
“Anwälte sind Organe der Rechtspflege. Sie leisten folgenden Eid : “Ich schwöre als Anwalt, meine Aufgaben mit Würde, Gewissenhaftigkeit, Unabhängigkeit, Redlichkeit und Menschlichkeit auszuüben.”.”

(Loi n° 90-1259 du 31 décembre 1990)


Von der Robe im Gerichtssaal über die Schriftsätze bis hin zum gesprochenen Wort und den Verfahrenshandlungen hat alles einen Sinn. Es ist eine gerichtliche, verwaltungsrechtliche und standesrechtliche Sprache, die Verfahren und Justiz prägt.

Der Anwalt hat die Aufgabe, die Stimme der Rechtsuchenden vor den zuständigen Gerichten zu vertreten: Er bildet das Bindeglied zwischen Richtern und anderen Behörden sowie den Rechtsuchenden des Landes, in dem er zur Ausübung zugelassen ist.

Das zwischen Anwalt und Mandant aufgebaute Vertrauensverhältnis ist das Fundament einer guten Zusammenarbeit. Zahlreiche Regeln stärken dieses Verhältnis.

Der Anwalt verfügt über die Mittel, um das Recht im Dienst des Mandanten und der Justiz korrekt anzuwenden und verständlich zu machen – in einem rechtlichen Rahmen, der sowohl inhaltlich als auch in seinen Folgen komplex ist.

Wie ein mit Fragen der Justiz vertrauter Autor erinnerte :

“Richter, Anwälte, Prozessvertreter – alles, was sich auf dem Feld der Justiz bewegt – unterscheidet in einer Sache zwei Elemente: das Recht und die Billigkeit. Die Billigkeit ergibt sich aus den Tatsachen, das Recht ist die Anwendung von Grundsätzen auf die Tatsachen. Ein Mensch kann nach Billigkeit Recht haben, nach dem Recht Unrecht – ohne dass der Richter beschuldigt werden könnte.” (H. de Balzac, in „L’Interdiction“)

Marie BLANCHON legt besonderen Wert auf die Einhaltung der Berufsgrundsätze sowie darauf, den Zugang aller zum Recht und zu einer gerechten Justiz zu gewährleisten.